02.08.2021

DIGITALISIERUNG IN DER PRODUKTION

Individuell verarbeitete Oberflächen sind ein Erfolg. Dafür braucht es kurze Durchlaufzeiten, eine gesicherte Lieferung sowie hohe Qualitätsstandards zu marktgerechten Preisen. Um auch künftig konkurrenzfähig zu sein investiert FINEHARD 130'000.– Franken in die Optimierung von Lagersystem, Auftragsabwicklung und Logistik. Betriebsleiter Markus Abderhalden nennt die Vorteile.

Markus Abderhalden Fraefel AG

Herr Abderhalden, inwiefern wird das neue Lagersystem den Produktionsprozess optimieren?
Die Materialverfügbarkeit und damit die Sortimentsbreite werden ausgebaut, davon profitieren auch unsere Kundinnen und Kunden. Mit dem neuen Lagersystem sinkt der Platzbedarf dank Schieberegalen um 50%, wodurch sich die Lagerkapazität verdoppelt und neu 600 Einzelplatten fassen wird. Nicht produktive Arbeitsschritte reduzieren sich dank einer Lagerplatzverwaltung: Das System kennt den exakten Standort der Materialien. Die verbesserten Platzverhältnisse werden uns zu einem höheren Produktionsausstoss verhelfen. Auch kann das System später zu einer vollautomatischen Anlage für die Industrie 4.0 aufgerüstet werden .

Welche Umstellungen betreffen die Auftragsabwicklung?
Neu gelangen alle relevanten Auftragsdaten direkt vom Vertriebskonfigurator (PCF) über das ERPSystem auf die Produktionsanlage, was die Qualitätssicherheit erhöht. Ebenfalls vereinfacht eine digitale Schnittstelle zu unseren Logistikdienstleistern die Abwicklung der Distribution. Mittels Serial Shipping Container Codes (SSCC) werden die Identifikation und die Rückverfolgbarkeit von Transporteinheiten sichergestellt. Auch kann der Transportstatus jederzeit abgerufen werden, dadurch gewinnen unsere Kundinnen und Kunden zusätzliche Transparenz und Flexibilität.

Mit dieser Modernisierung ist FINEHARD weiterhin zuverlässiger Partner für hochpräzis verarbeitete Oberflächen aus Keramik und Quarzstein.

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